Tipps für den Corona-Sommer 

Corona-Sommer: Leere Liegen und keine Menschen an einem Strand

Happy New Year 2020 – als wir uns vor etwas über 6 Monaten mit Sekt-Schwips umarmt und ein “frohes Neues” gewünscht haben, konnte ja keiner ahnen, wie das Jahr 2020 wirklich wird. Könnten wir nochmal zurückspulen, würden wir uns vermutlich nichts sehnlicher wünschen, als ein ganz normales Jahr, ohne Corona. Wir verraten euch wie ihr trotz Virus das Beste aus dem Sommer macht und geben Tipps für den Corona-Sommer.

Manchmal fühlt es sich sogar wieder halbwegs normal an. Dann vergessen wir für einen Augenblick, dass wir mitten im Corona-Sommer stecken. Und dann liest man von steigenden Fallzahlen aus Deutschland und der Welt, von neuen Hotspots und Corona-Epizentren, sieht die Bilder der Malle-Urlauber, die feiern als sei nichts gewesen und überall sind Menschen, die jetzt alle Masken tragen, während sie ihrem Alltag nachgehen. Es wird klar: der Sommer 2020 ist ein Sommer, wie ihn keiner von uns je erlebt hat. Viele Lektionen nimmt jeder einzelne von uns aus diesem Jahr, das später in den Geschichtsbüchern stehen wird, mit. 

Freiheiten im Sommer 2020

Nach gefühlten 100 Wochen der Isolation im Frühjahr können wir zum Glück ein wenig durchatmen – sofern das die Maske erlaubt. Die Sonne scheint und wie jedes Jahr packen wir Bikini und Badehose ein, fahren ins Freibad oder an den See, grillen mit Freunden und genießen die lauen Sommernächte. Aber wir dürfen nicht vergessen: Corona ist noch da! Deswegen sollte sich jeder überlegen, was in diesem Sommer möglich und nötig ist. Fernreisen oder eine längere Zeit im Ausland stehen für die meisten Menschen derzeit nicht zur Debatte – verständlich. Aber oft muss es ja gar nicht dieser eine große Urlaub sein, der den Sommer so besonders macht. Vielleicht sind es in diesem Jahr die kleinen Freuden, die Besonderheiten im Alltag, die uns die nötige Energie und Ausdauer schenken. 

Ein Mann mit Mundschutz schlendert einsam am Eiffelturm entlang.
Ein Vorteil der Corona-Krise ist, dass sich viele Orte vom Massentourismus erholen.

Tipps für den Corona-Sommer

Wir haben 8 Tipps, wie du das Beste aus dem Corona-Sommer 2020 rausholen kannst.  

  1. Kleine Sommerfreuden. Egal, ob Garten, Balkon oder auch nur das offene Fenster: gönn dir und deinem Körper so viel frische Luft und Sonnenschein, wie nur möglich. Schiebe den Schreibtisch unters Fenster, lese im Liegestuhl auf dem Balkon, frühstücke in der Sonne und nutze die Mittagspause für kleine Spaziergänge. Kreiere auch im Alltag dein besonderes Sommerfeeling. Der Duft von Sonnencreme, der Gute-Laune-Song oder die Pommes beim Freibad-Besuch – egal was für dich der Inbegriff von Sommer ist, versuche dieses Gefühlt möglichst oft zu erzeugen. Vielleicht mit einem Mini-Plantschbecken auf dem Balkon und hausgemachten Pommes. Oder nutze Sonnencreme als Bodylotion, so hast du schon morgens den Geruch von Sommer in der Nase. Auch eine Playlist mit den besten Sommerhits der letzten Jahre hilft gegen Trübsal und Lagerkoller.
     
  2. Sommer im Auto. Sei offen für neue Konzepte. Natürlich werden wir diesen Sommer nicht auf Festivals zu unseren Lieblingsbands tanzen. Aber es gibt in vielen Städten bereits grandiose Ideen: vom Drive-In-Kino – wie in München, Berlin und Hamburg, aber auch in ländlichen Regionen und Kleinstädten, bis hin zum Auto-Konzert. Einziger Unterschied ist eben, dass das Publikum im eigenen Auto sitzt oder sich nah beim Auto aufhält. So kann man Abstand halten und trotzdem abrocken. Schau doch einfach mal, was in deiner Gegend so angeboten wird.
     
  3. Microadventures. Einer der ultimativen Urlaubstipps für den Corona-Sommer sind sogenannte Microadventures, aktive Kurztrips in die Natur. Das Interesse am Wandern und Radfahren hat die Nachfrage nach Trekking-, Outdoor- und Radsport-Artikeln enorm in die Höhe getrieben. Und die Vorteile liegen klar auf der Hand: man muss in kein Flugzeug steigen und kann Abstand halten vom Massentourismus. Spontanität ist ein weiterer Faktor. Bei schönem Wetter werden Zelt, Schlafsack und Mini-Grill eingepackt und schon startet der Kurztrip in die Natur.
     
  4. Retreat in der Heimat. Nur weil man dieses Jahr nicht weit reisen möchte oder sollte, heißt das nicht, dass man sich keine Auszeit gönnen kann. In Deutschland gibt es zahlreiche inspirierende Orte und Landschaften, die geradezu zum Entschleunigen und Abschalten einladen. Von Berchtesgaden bis Norderney, von der Mecklenburgischen Seenplatte bis zum Schwarzwald – bei TheCalmBase findet ihr eine stetig wachsende Auswahl an Erholungsangeboten und Retreats in Deutschland.

    Eine Frau schießt mit einer Kamera eine Selfie beim Sightseeing
    Der Corona-Sommer macht kreativ: spiele Tourist in der eigenen Stadt.
  5. Tourist in der eigenen Stadt. Wer dieses Jahr keine Reise plant, der sollte mal einen Tag lang in der eigenen Stadt oder Gegend Tourist spielen. Es fühlt sich an wie ein kleiner Urlaub und du wirst das Gewohnte danach mit anderen Augen sehen. Also pack die Kamera ein und los geht’s. Du besuchst ein Museum, schaust dir Sehenswürdigkeiten an, machst eine Bootsfahrt oder eine Stadtführung. Dann recherchiere bei Tripadvisor nach den besten Restaurants und Cafés und lass dich kulinarisch verwöhnen. Und wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann sich mal für eine Nacht ein hübsches Airbnb in der eigenen Heimat mieten.
  6. Mit dem Zug ins Urlaubsglück. Jetzt wo die meisten von uns das Fliegen vermeiden wollen, wird das Reisen mit dem Zug interessanter denn je. Egal ob innerhalb Deutschlands oder europaweit, Slow Travel – das langsame, bewusste und nachhaltige Reisen mit Sinnhaftigkeit und authentischen Erlebnissen – erfreut sich großer Beliebtheit und das Angebot an Nachtzügen für Reisen in Europa wird stetig ausgebaut. Die Plattform Traivelling hilft bei der Planung. Während die Landschaft an uns vorbeizieht, können wir uns auf den Urlaub einstimmen, gemütlich Pläne machen oder in den neusten Sommer-Schmöker eintauchen.
     
  7. Camping. Ebenfalls einer der sichersten Urlaubstipps für den Corona-Sommer ist: Campen – egal ob im Wohnmobil oder mit Dachzelt, ob als Roadtrip quer durch Deutschland oder auf einem festen Stellplatz nahe der Heimat. Beim Campen kann man problemlos Abstand halten und Plattformen wie Pincamp vereinfachen die Planung. Für Camper sowie für Campingplätze gelten jedoch bestimmte Regeln, beispielsweise in punkto Hygiene, die einzuhalten sind. Außerdem sollte man vor der Abreise die Bestimmungen des jeweiligen Landes oder Bundeslandes bezüglich Einreise und Reservierungspflicht prüfen.
     
  8. Mach das Beste aus Allem. Egal ob man sich letztendlich für oder gegen einen Urlaub entscheidet, wichtig ist – und das soll jetzt nicht einfach ein blöder Spruch sein – dass man das Beste daraus macht. Wenn man verreist, dann sollte die Angst daheimbleiben. Vorsicht ist wichtig, bedacht handeln und kein Risiko eingehen auch. Aber wer in der Ferne das Hotelzimmer nicht verlässt aus Angst vor Infektionen, der kann auch zu Hause bleiben. Wer wegfahren möchte, sollte sich mit den Bedingungen des Ziellandes vertraut machen und diese Tipps für einen sicheren Urlaub in Zeiten von Corona befolgen. Andersrum gilt dieser Tipp auch für Daheimgebliebene. Wer daheim Urlaub macht, sollte sich eine Auszeit vom Alltag gönnen. Eiskaffee auf Balkonien, der Swimmingpool im Garten, Faulenzen, Ausschlafen, Eis essen, in der Sonne liegen oder auch aktiv sein – wenn man die Dinge tut, die man sonst nur im Urlaub macht, kann sich auch das eigene Heim wie eine Ferienwohnung und die eigene Stadt wie ein Urlaubsparadies anfühlen. 

Wie haben euch unsere Ideen gefallen? Wenn ihr noch weitere Urlaubstipps für den Corona-Sommer habt, verratet sie uns gern in den Kommentaren. 

Und wenn ihr jetzt Lust auf ein kleines lokales Abenteuer habt, oder euch eine Auszeit im eigenen Land gönnen möchtet, stöbert doch in unseren aktuellen Retreat-Angeboten.

Fotos: Danke an Steve Bidmead (Titelbild), Fran Boloni und Artem Beliaikin.

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